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Schwimmen macht Schule

Ein Projekt der Bädergesellschaft Düsseldorf mbH unter Leitung von Frau Dr. Lilli Ahrendt

Wir wollen Kinder für das Bewegen und Schwimmen im Wasser begeistern. Über vielfältige und kreative Spiel- und Übungsformen werden sie angeregt, das Erlebnisfeld Wasser für sich zu entdecken und zu erfahren. Über Erfolgserlebnisse entwickeln sie Wassersicherheit und Leistungsbereitschaft. Durch die mäßige aber regelmäßige körperliche Belastung und das Ausleben des individuellen Bewegungsbedürfnisses wird die gesunde Entwicklung unterstützt und den Zivilisationserkrankungen (Herz-, Kreislauf- und Stoffwechsel-Probleme, Atmungs-, Haltungs- und Koordinationsschwächen) vorgebeugt. Eltern-Kind-Programme sollen Eltern einen Einblick in die Fortschritte ihres Kindes ermöglichen und sie zum Unterstützen und Mitmachen an diesem Projekt bewegen.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.
Unsere Projektleiterin Dr. Lilli Ahrendt beantwortet gerne Ihre Fragen:

T. 0211-821 - 28 62
F. 0211-821 - 31 32
Email: lahrendt@swd-ag.de

Buch Schwimmen macht Schule

Detaillierte Projektinfos

Fortbildungsangebote für Lehrer

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Projektleiterin

    Dr. Lilli Ahrendt
    Bädergesellschaft Düsseldorf mbH
    Kettwiger Straße 50
    40233 Düsseldorf
    T. 0211-821 - 28 62
    F. 0211-821 - 31 32
    Email: lahrendt@swd-ag.de

Projektbeginn

    1. Oktober 2001

Projektidee

    Ziel des Projektes ist es, Kinder für das Bewegen und Schwimmen im Wasser zu begeistern. Über vielfältige und kreative Spiel- und Übungsformen werden sie angeregt, das Erlebnisfeld Wasser für sich zu entdecken und erfahren zu wollen. Über Erfolgserlebnisse entwickeln sie Wassersicherheit und Leistungsbereitschaft. Durch die mäßige aber regelmäßige körperliche Belastung und das Ausleben des individuellen Bewegungsbedürfnisses wird die gesunde Entwicklung unterstützt und den Zivilisationserkrankungen (Herz-, Kreislauf- und Stoffwechsel-Probleme, Atmungs-, Haltungs- und Koordinationsschwächen) vorgebeugt. Eltern-Kind-Programme sollen Eltern einen Einblick in die Fortschritte ihres Kindes ermöglichen und sie zum Unterstützen und Mitmachen an diesem Projekt bewegen.

Projektziele

  • Kinder ganzheitlich in ihrer Entwicklung und Gesundheit fördern.
  • Eltern kostengünstige und regelmäßige Schwimmangebote offerieren.
  • Betreuungs- und Lehrpersonal pädagogisch-psychologisch und methodisch-didaktisch fortbilden und rettungsfähig machen.
  • Kindgemäße, vielseitige und spielerische Unterrichtskonzepte entwickeln, die zur Gesunderhaltung und Wassersicherheit von Kindern beitragen.
  • Bäder mit Geräten und Materialien kindgerecht ausstatten.

Pilotstudie

    Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet. Grundschulkinder einer Klasse 2 (Untersuchungsgruppe) nehmen an einem Schwimmprogramm (2 x pro Woche à 45 min) teil und werden mit einer nicht am Schwimmprogramm teilnehmenden Klasse 2 (Kontrollgruppe) verglichen. Die körperliche Leistungsfähigkeit der Kinder wird mittels eines Stufentests auf einem stationären Fahrrad (Fahrradergometer) zu Beginn und am Ende des Schulhalbjahres überprüft. Als Parameter werden Größe und Gewicht sowie Herzfrequenz, Blutdruck und Laktat erhoben. Der gesundheitliche Wert des Schwimmkonzeptes soll festgestellt werden.

 Projektergebnisse

Das Pilotprojekt (21 Kinder einer Klasse 2 in einem sozialen Brennpunkt) hat folgendes Ergebnis erbracht:

  • 90% der Kinder haben das Schwimmziel (Seepferdchen-, Bronze-, Silberabzeichen, je nach Vorerfahrung) erreichen können.
  • Die Kinder lernten nach dem Vielseitigkeitsansatz über den Einstieg des Hundelns (z.T. mit Schwimmflossen), sowohl das Kraul-, als auch das Rücken- und Brustschwimmen, und wählten bei der Abnahme des Seepferdchenabzeichens individuell unterschiedlich eine Stilart zum Fortbewegen (Kraul-, Rücken- oder Brustschwimmen zu gleichen Anteilen).
  • Die Kinder präferierten die Bewegungen des Springens und Tauchens vor dem Fortbewegen im Wasser.
  • Die Kinder nahmen regelmäßig teil (Anwesenheit im Mittel 82%). Die Anwesenheit schwankte allerdings erheblich zwischen 56 - 100%.
  • Die Bewegungszeit der Kinder umfasste rund 45 Minuten im Wasser, der Bewegungsdrang der Kinder war als überdurchschnittlich stark zu bewerten.
  • Die Kinder zogen das Schwimmen auf der Beliebtheitsskala vor dem Bewegen in der Turnhalle vor.
  • Keines dieser Kinder treibt regelmäßig Sport in einem Verein. Die Elternbereitschaft, ihr Kind regelmäßig sportlich in einem Verein zu fördern und dieses zu finanzieren, liegt bei 25%. Auf der Rangliste der Freizeitbeschäftigungen nehmen das Fernsehen und die Computerspiele sowie der Aufenthalt im Freien (ohne konkrete Spielformen zu nennen) die vordersten Plätze ein.
  • An den detaillierten Befragungen der Eltern wurde deutlich, dass der Großteil der Eltern (70%) sich als schwimm- oder tauchunsicher bezeichnet, oder nicht schwimmen kann. Dabei ist anzumerken, dass 60% der befragten Gruppe aus anderen Kulturkreisen stammten.

Bei den sportmedizinischen Untersuchungen wurde ermittelt,

  • dass 80% der Kinder auf dem Fahrradergometer getestet wurden, ohne gefrühstückt zu haben,
  • dass die übergewichtigen Kinder und deren Eltern das Ernährungsprogramm - leider - vorzeitig abgebrochen haben, weil die Umstellung der Bewegung und Ernährung nicht konsequent verfolgt wurde,
  • dass sich die Körperlänge und das Körpergewicht der Testgruppe deutlich während des fünfmonatigen Schwimmprogramms verändert hatte, die körperliche Leistungsfähigkeit und Erholungsfähigkeit sich dagegen wachstumsgemäß nur unwesentlich verbesserte.

Die Ergebnisse machen deutlich, dass Gesundheitsförderung nur greifen kann, wenn die verschiedenen Lebensbereiche von Kindern (Schulen, Vereine, Freizeiteinrichtungen, Familie) in einem Gesamtsystem miteinander verzahnt sind. In das Thema Kindergesundheit müssen die Bereiche Bewegung, Ernährung und psychisches Wohlbefinden Eingang finden.

Projektpublikation

Um das Schwimmen in Kooperation mit Schulen und Vereinen auf breiter Basis zu fördern, wurde ein Leitfaden für die Praxis publiziert. Er beinhaltet ein Programm, um gezielt die Gesundheit von Kindern intensiv, vielfältig und kreativ durch Bewegung im Wasser zu fördern. Ein Ideenrepertoire wird dem Lehrenden übersichtlich in Form von 86 Stundenverlaufsplänen angeboten. Eine Unterrichtsstunde ist vierphasig aufgebaut. Kleingeräte helfen, das Element Wasser dem Kind spielerisch zu vermitteln.

Der Leitfaden hat ein DIN A4-Format, umfasst 104 zellophanierte Seiten und beinhaltet 95 farbige Fotos. Er ist im Buchhandel und bei den Düsseldorfer Bädern erhältlich, oder per Fax (0211-821-3132) bei der Bädergesellschaft Düsseldorf mbH zu bestellen und kostet 19,90 EUR.

AHRENDT, L. (2008): Schwimmen macht Schule. Meyer& Meyer Verlag: Aachen. ISBN 978-3-89899-414-9. EUR 16,95.

Kooperierende Institutionen

 

Fortbildungsangebote für Lehrer

    Anmeldungen für Grundschullehrer/innen bei:
    Herrn Schmitz, GGS Südallee
    T. 0211 - 9 70 59 29
    F. 0211 - 7 05 33 05
    Email: gg.suedallee@duesseldorf.de


    Fortbildungstermine für Grundschullehrer/innen in 2010

    Montag, 01.03.10, Thema I

    Montag, 15.03.10, Thema II
    Montag, 19.04.10, Thema III
    Montag, 03.05.10, Thema IV
    Montag, 17.05.10, Thema V
    Montag, 31.05.10, Thema VI

     

    Fortbildungsthemen für Grundschullehrer/innen

    Montag, 13.30-16.00 Uhr, Thema I

    im Seminarraum Rheinbad 1 (R31) der Bädergesellschaft (2. Etage) über dem
    Düsselstrand, Kettwiger Str. 50
    Thema I: Wassergewöhnung (Flachwasser)

    Montag, 13.30-16.00 Uhr, Thema II

    im Seminarraum Rheinbad 1 (R31) der Bädergesellschaft (2. Etage) über dem
    Düsselstrand, Kettwiger Str. 50
    Thema II: Wasserbewältigung (Flachwasser)

    Montag, 13.30-16.00 Uhr, Thema III
    im Seminarraum Rheinbad 1 (R31) der Bädergesellschaft (2. Etage) über dem
    Düsselstrand, Kettwiger Str. 50
    Thema III: Sicher Fortbewegen (Flach- und Tiefwasser)

    Montag, 13.30-16.00 Uhr, Thema IV
    im Seminarraum Rheinbad 1 (R31) der Bädergesellschaft (2. Etage) über dem
    Düsselstrand, Kettwiger Str. 50
    Thema IV: Rückenschwimmen (Tiefwasser)

    Montag, 13.30-16.00 Uhr, Thema V
    im Seminarraum Rheinbad 1 (R31) der Bädergesellschaft (2. Etage) über dem
    Düsselstrand, Kettwiger Str. 50
    Thema V: Brustschwimmen (Tiefwasser)

    Montag, 13.30-16.00 Uhr, Thema VI
    i
    m Seminarraum Rheinbad 1 (R31) der Bädergesellschaft (2. Etage) über dem Düsselstrand, Kettwiger Str. 50
    Thema VI: Kraulschwimmen (Tiefwasser)



    Organisatorische Hinweise:

    • Kostenloses Parken in der Tiefgarage des Düsselstrand
    • Anwesenheit in der Fortbildungsliste an der Kasse eintragen
    • Bade- bzw. Sportbekleidung ist zu tragen

 Literatur

    AHRENDT, L., (2010): Schwimmen für Kinder. Meyer & Meyer: Aachen.

    AHRENDT, L., (2008): Schwimmen macht Schule. Meyer & Meyer: Aachen.

    BARTH, K., DIETZE, J. (2002): Ich lerne Schwimmen. Meyer & Meyer: Aachen.

    BISSIG, M.; GRÖBLI, C. (u.a.) (2004): Schwimmwelt - Schwimmen lernen - Schwimmtechnik optimieren. Schulverlag: Bern.

    BROOKS, J.; BUNDAY, J: (2001): Schwimmschule. Ein Kurs mit Arbeitsblättern und vielen Bildern. Verlag an der Ruhr: Mülheim an der Ruhr.

    BUCHER, W. (Hrsg.) (2002): 1001 Spiel- und Übungsformen im Schwimmen. Hofmann: Schorndorf.

    DIEM, L. (o. J.): KinderSchwimmFibel. Wilhelm Limpert Verlag: Wiesbaden.

    DURLACH, F.-J. (1998): Erlebniswelt Wasser. Spielen, Gestalten, Schwimmen. Verlag Karl Hofmann: Schorndorf.

    GRAUMANN, D. (2001): Schwimmen in Schule und Verein. Pohl Verlag: Celle.

    LANDESINSTITUT FÜR SCHULE UND WEITERBILDUNG UND DIE TRÄGER DER GESETZLICHEN SCHÜLERUNFALLVERSICHERUNG (Hrsg.) (1997): Sicherheit im Schulsport. Sportbereich Schwimmen. Lonnemann Druck: Selm.

    LANDESUNFALLKASSE FREIE UND HANSESTADT HAMBURG (Hrsg.) (1999): Schwimmen spielend lernen. www.luk-hamburg.de

    LANDESUNFALLKASSE FREIE UND HANSESTADT HAMBURG (Hrsg.) (2002): Kinder erleben Wasser. www.luk-hamburg.de

    LAUSE, R. (1999): Bewegen im Wasser. Konkrete Praxisvorschläge für den Schwimmunterricht in der Primarstufe. Borgmann Verlag: Dortmund.

    LEWIN, G. (1994): Schwimmen kinderleicht. Ein Ratgeber für Eltern, Schule und Verein. Ullstein Verlag: Frankfurt a. M..

    NIEWERTH, H:; LÜTKEBOHMERT, Margret (1988): Wassergewöhnung mit Kleinkindern. Pohl-Verlag: Celle.

    PIERREY, P. (2005): 100 Spiele mit Wasser. Moses-Verlag: Kempen.

    REISCHLE, K. (2002): Spezielle Didaktik der Sportstätten: Schwimmen. Diesterweg/Sauerländer: Frankfurt a. M.

    RHEKER, U. (1999): Alle ins Wasser, spielend schwimmen - schwimmend spielen. Meyer & Meyer Verlag: Aachen.

    STADTSPORTBUND BIELEFELD (Hrsg.) (2002): Bielefeld lernt schwimmen. Handreichung für die Ausbildung von Schwimmanfängern. Schlüter Druck: Bielefeld.

    WENZEL-BÜRGER, E.; SCHNEIDER, L. (1998): Conni macht das Seepferdchen. Carlsen Verlag: Hamburg.
    WENZEL-BÜRGER, E.; SCHNEIDER, L. (1998): Conni macht das Seepferdchen. Carlsen Verlag: Hamburg.

    WARM, I. (1998): Workies 2. Spielerisches Schwimmen. Arbeitskarten für einen offenen Sportunterricht. Auer-Verlag: Donauwörth.

Schulbelegung - aktuelles Schuljahr


H
ier können Sie sich über die aktuelle Belegung des Schulschwimmens in den Düsseldorfer Bädern informieren.
Sollten Sie Ihre Stunden nicht nutzen können, eine falsche Eintragung vorfinden, eine neue Schwimmzeit brauchen oder einen Wechsel vornehmen wollen, so wenden Sie sich bitte an Frau Morita oder Frau Dr. Ahrendt unter Tel.: 0211-821-2862.

    Regelung

    • Jede Lehrperson, die mit ihrer Klasse Bahnen/Becken in einem Schwimmbad nutzt, bestätigt ihre Anwesenheit durch Eintrag in die im Eingangsbereich befindliche Liste
    • Werden mehr Schwimmstunden benötigt, kann bei Frau Morita oder Frau Dr. Ahrendt angefragt werden
    • Werden Schwimmzeiten nicht mehr genutzt, sind diese sofortig freizugeben und den Badebetriebsleitern und Frau Morita oder Frau Dr. Ahrendt mitzuteilen
    • Über die Belegung und Änderungen wird das Schulverwaltungsamt (Frau Quost) von uns informiert

Nutzungspläne Hallenbäder