Klimaschutz groß geschrieben

Energiemanagement und Klimaschutz ist in aller Munde - auch in der Bädergesellschaft Düsseldorf mbH sind diese Themen seit einigen Jahren fest in der Unternehmenskultur verankert. Seit 2015 beteiligt sich die Bädergesellschaft aktiv an den Klimaschutzzielen der Landeshauptstadt Düsseldorf. In der Neuauflage des Leitfadens „Energiemanagementsysteme in der Praxis“, welcher im Dezember 2019 vom Umweltbundesamt veröffentlicht wurde, ist die Bädergesellschaft mit ihren Erfahrungen und Ergebnissen als Unternehmensbeispiel vertreten.

Das Energiemanagement der Bädergesellschaft Düsseldorf wurde 2015 eingeführt und ist seit November 2016 nach der ISO 50001 zertifiziert. Die Rezertifizierung wurde im November 2019 erfolgreich durchgeführt.

Durch die Einführung des Energiemanagementsystems wurde das Bewusstsein der Mitarbeiter*innen für das Thema Energieeffizienz verstärkt und ein effektives Energiemonitoring und –controlling für die zertifizierten sieben Bäderstandorte eingeführt. Zu den bereits umgesetzten Energie- und Klimamaßnahmen der Bädergesellschaft gehören unter anderem die Definition der Hauptenergieverbraucher für die einzelnen Bäderstandorte, die Erstellung einer Zählerdatenbank, der Ausbau der E-Mobilität, die Umrüstung der Beleuchtung auf LED in den Bäderstandorten sowie die Einführung des Qualitätssicherungssystems Tasko® zur Optimierung der Betriebsdatenerfassung und Aufgabenkontrolle. Zudem wurden einzelne Anlagen wie die Blockheizkraftwerke, Lüftungs und -Druckluftanlagen optimiert und die gesamten Badetechnischen Anlagen in einzelnen Bäderstandorten energieeffizient erneuert.

Im Rahmen des Ratsbeschlusses zur Klimaneutralität 2035 erarbeitet die Bädergesellschaft weitere ergänzende Maßnahmen zur Minderung der CO2-Emissionen.

In den Bäder-Neubauprojekten sollen zudem Photovoltaik-Anlagen wie zum Beispiel im Hallenbad Oberkassel/Heerdt und im Mehrgenerationengesundheitsbad Benrath installiert werden. Jährlich könnten dort pro Anlage ca. 75 Tonnen CO2 eingespart werden. In den Neubauten Allwetterbad Flingern und Mehrgenerationenbad Benrath werden außerdem Solarthermieanlagen als Absorberanlagen auf den Dächern zur Beheizung der Freibäder installiert, wodurch jährlich weitere Mengen an CO2 in Abhängigkeit von der Witterung eingespart werden.

Zu finden ist der Leitfaden, der als Entscheidungshilfe für Unternehmen dient, die ein Energiemanagementsystem einführen wollen, auf der Homepage des Umweltbundesamtes.