Die Projektergebnisse

Das Pilotprojekt (21 Kinder einer Klasse 2 in einem sozialen Brennpunkt) hat folgendes Ergebnis erbracht:

  • 90% der Kinder haben das Schwimmziel (Seepferdchen-, Bronze-, Silberabzeichen, je nach Vorerfahrung) erreichen können.
  • Die Kinder lernten nach dem Vielseitigkeitsansatz über den Einstieg des Hundelns (z.T. mit Schwimmflossen), sowohl das Kraul-, als auch das Rücken- und Brustschwimmen, und wählten bei der Abnahme des Seepferdchenabzeichens individuell unterschiedlich eine Stilart zum Fortbewegen (Kraul-, Rücken- oder Brustschwimmen zu gleichen Anteilen).
  • Die Kinder präferierten die Bewegungen des Springens und Tauchens vor dem Fortbewegen im Wasser.
  • Die Kinder nahmen regelmäßig teil (Anwesenheit im Mittel 82%). Die Anwesenheit schwankte allerdings erheblich zwischen 56 - 100%.
  • Die Bewegungszeit der Kinder umfasste rund 45 Minuten im Wasser, der Bewegungsdrang der Kinder war als überdurchschnittlich stark zu bewerten.
  • Die Kinder zogen das Schwimmen auf der Beliebtheitsskala vor dem Bewegen in der Turnhalle vor.
  • Keines dieser Kinder treibt regelmäßig Sport in einem Verein. Die Elternbereitschaft, ihr Kind regelmäßig sportlich in einem Verein zu fördern und dieses zu finanzieren, liegt bei 25%. Auf der Rangliste der Freizeitbeschäftigungen nehmen das Fernsehen und die Computerspiele sowie der Aufenthalt im Freien (ohne konkrete Spielformen zu nennen) die vordersten Plätze ein.
  • An den detaillierten Befragungen der Eltern wurde deutlich, dass der Großteil der Eltern (70%) sich als schwimm- oder tauchunsicher bezeichnet, oder nicht schwimmen kann. Dabei ist anzumerken, dass 60% der befragten Gruppe aus anderen Kulturkreisen stammten.

Bei den sportmedizinischen Untersuchungen wurde ermittelt,

  • dass 80% der Kinder auf dem Fahrradergometer getestet wurden, ohne gefrühstückt zu haben,
  • dass die übergewichtigen Kinder und deren Eltern das Ernährungsprogramm - leider - vorzeitig abgebrochen haben, weil die Umstellung der Bewegung und Ernährung nicht konsequent verfolgt wurde,
  • dass sich die Körperlänge und das Körpergewicht der Testgruppe deutlich während des fünfmonatigen Schwimmprogramms verändert hatte, die körperliche Leistungsfähigkeit und Erholungsfähigkeit sich dagegen wachstumsgemäß nur unwesentlich verbesserte.

Die Ergebnisse machen deutlich, dass Gesundheitsförderung nur greifen kann, wenn die verschiedenen Lebensbereiche von Kindern (Schulen, Vereine, Freizeiteinrichtungen, Familie) in einem Gesamtsystem miteinander verzahnt sind. In das Thema Kindergesundheit müssen die Bereiche Bewegung, Ernährung und psychisches Wohlbefinden Eingang finden.

Neuigkeiten

Bitte beachten Sie die gesonderten Öffnungszeiten der 50m-Halle im Rheinbad aufgrund des EM Qualifikationsspiels im Wasserball.

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Das Hallenbad Benrath musste aufgrund von Sturmschäden geschlossen werden. Die Reparaturmaßnahmen sind abgeschlossen und das Hallenbad steht ab dem 20. Februar zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder zur Verfügung.

Pressemitteilung vom 03.11.2017 und 05.01 2018

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