Neubauprojekt Mehrgenerationen-Gesundheitsbad

Hier wird gebaut!

Der Neubau in Benrath soll zukünftig das Segment „Gesundheit“ besetzen und das Sport- und Schwimmangebot im Süden der Stadt ergänzen. Das Konzept greift die steigende Gesundheitsorientierung und den Präventionsgedanken auf. Das neue Mehrgenerationen-Gesundheitsbad soll geographisch näher an das Freibad rücken, welches weiterhin Bestandteil des Bäderstandortes Benrath bleibt. Durch diese räumliche Komprimierung werden Flächen geschaffen, die als Baugrundstücke vermarktet und zur Refinanzierung des Neubaus genutzt werden können.

Eine Machbarkeitsstudie im Hinblick auf den künftigen Bedarf ergab einen erheblichen Sanierungsstau im Bestandbad, insbesondere im Bereich der Infrastruktureinrichtungen und bei den technischen Anlagen. Der Rat der Stadt Düsseldorf hat daher im Juli 2017 den Bedarfsbeschluss für einen Neubau des Hallenbad Benrath und die Teilsanierung des Freibades Benrath als Mehrgenerationen-Gesundheitsbad Benrath gefasst. Der Neubau des Stadtteilbades soll auf dem bestehenden Gelände des Hallenfreibades Benrath an der Regerstraße realisiert werden.

Bei der Bürgerbeteiligung stellte sich seitens der Bürger und Schulen der Wunsch nach einem separaten 25m-Schwimmerbecken heraus, was eine Überarbeitung des Raumprogrammes erforderlich machte.

Die Neubauplanung sieht nun neben einem 25m-Becken mit Sprunganlage ein thermisch und akustisch getrenntes Lehrschwimmbecken mit Hubboden, ein Vitalwarmwasserbecken, ein Soleaußenbecken, ein Whirlpool und ein Kleinkinderbecken vor. Weiterhin geplant sind ein Warmluftraum und ein Gymnastikraum.

Nach dem ersten Schulhalbjahr im Februar 2019 wird das bestehende Schwimmbad geschlossen. Die Wiederinbetriebnahme wird voraussichtlich Ende 2021 sein, ist aber abhängig von den anstehenden Vergabe- und Planungsverfahren. Mit der Schließung des Bades kann dann der Rückbau beginnen, gefolgt vom Neubau.

Schulen und Kitas, Vereine, Sportgruppen aber auch die öffentlichen Besucher des Schwimmbades und der Sauna werden innerhalb der Bauphase andere Bäder beispielsweise in Niederheid und Eller nutzen. Auch Wasserzeiten werden sich verändern, weil bestehende Nutzergruppen und neue Nutzer koordiniert werden müssen.